Aktuelles

Auf dieser Seite haben wir einige Fotos unserer Wanderungen zusammengestellt.

Viel Spaß beim Betrachten!


Jahresausflug am 11. September 2010

 

 

An unserem Jahresausflug in die Eifel nahmen 50 Personen teil. Bei gutem Wetter ging es zunächst nach Schloss Brühl, wo wir den wunderschönen Schlossgarten und die Schlosskirche mit dem berühmten Hochaltar von Balthasar Neumann besichtigten. Danach fuhren wir an die Nordeifeler Seenplatte, wo in Simmerath- Einruhr im „Hotel am See“ der Mittagstisch festlich gedeckt war. Weiter führte uns der Ausflug nach Rurberg. Dort hatten wir bei herrlichem Sonnenschein reichlich Zeit zu einem Spaziergang entlang der Talsperre. Dann wurde es Zeit für Kaffee und Kuchen in Abenden. Der anschließende Besuch der mittelalterlichen Stadt Nideggen mit der Burganlage un der wunderschönen Aussicht in das Tal war der Abschluss eines schönen Tages.

 


Wanderführerfreizeit vom 22. – 24.10.2010

 

14 Wanderführerinnen und –führer verbrachten bei Sonnenschein ihre Freizeit in Elkeringhausen im Sauerland. Jeden Tag wanderten wir über Höhen und Waldwege ca. 15 km. Der bekannteste Fernwanderweg ist der Rothaarsteig.

 

Der Höhepunkt der Freizeit war die Wanderung von Winterberg zum Kahlen Asten, dem höchsten Berg des Sauerlandes (840 m) mit herrlichem Panoramablick.Dort ist auch die Station des Deutschen Wetterdienstes DWD (seit 1918). Durch Lilos Vermittlung erhielten wir eine ausführliche Erklärung der in der Station befindlichen Messeinrichtungen. Die vermittelten Daten werden in einem festen zeitlichen Rhythmus an das Wetteramt Essen bzw. Offenbach zur Weiterverarbeitung für die Wettervorhersage geschickt. Über 60 Stufen erklommen wir den Turm bis zur Plattform, von der wir die Aussicht genossen haben. Bei sehr guter Sicht sieht man auch den Brocken im Harz (161 km Luftlinie), die Wasserkuppe in der Rhön (135 km Luftlinie) und auch den Feldberg im Taunus (110 km Luftlinie).

 

Die anderen Wanderungen führten uns zu den Bruchhauser Steinen und dem Naturschutzgebiet „Niederfelder Hochheide“ bei Winterberg. Wir alle bedanken uns bei Lilo Klimm für die wunderbaren, erholsamen Tage und freuen uns schon bereits auf die nächste Wanderführerfreizeit.

Edith Moritz

 


Wanderfreizeit in der Rhön- UNESCO Biosphärenreservat seit 1991

vom 27. September  bis 04. Oktober 2010

 

Ungefähr gleichzeitig mit dem Regen trafen unsere Fahrgemeinschaften in Hofbieber- Schwarzbach in der Pension „Zum schwarzen Adler“ ein. Unsere Wanderführerin Lilo hatte vorgeschlagen, nur ganz kurz auszupacken undd zunächst die nähere Umgebung zu erkunden. Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur ungeeignete Kleidung zogen wir unter Kapuzen und Schirmen versteckt los. Ca. zwei Stunden ging`s auf leicht matschigen Wegen (es sollte schlimmer kommen!) durch Feld und Wald. Danach überraschte die Wirtin uns mit einem köstlichen Riesenstück Pflaumenkuchen. Später lernten wir dann auch ihre Kochkünste kennen und schätzen. Jeden Abend gab es ein mehrgängiges Menü mit großen Fleischportionen und diversen Beilagen. Es war klar, wir würden kräftig wandern müssen, um nicht ein paar Pfund zuzulegen.

 

Am nächsten Tag ging es nach ausgiebigen Frühstück mit frischen Brötchen, Wurst aus eigener Schlachtung und natürlich selbst eingekochten Marmeladen zunächst per Auto nach Hilders. In der dortigen Bartholomäus Kirche wurde ich von Lilo ausgeguckt, diesen Wanderbericht zu schreiben. Ich bin „Neuling“ bezüglich der Wanderfreizeiten des SGV; den Letzten beißen bekanntlich die Hunde – und wer ist schon ablehnend eingestellt in einer Kirche – in diesen heiligen Hallen? Die folgende Wanderung wurde als mittelschwer beschrieben; ca. 16 km sollten es sein. Sie führte u. a. über einen Kreuzweg mit schönen geschnitzten Figuren, die sich hinter Glas befanden. Eine recht gut erhaltene Burganlage aus dem 12. Jahrhundert – die Ruine Auersberg – lag auf unserem Rundweg. Von der Aussichtsplattform auf der Burgmauer wurde ein weiter Blick erhofft – aber leider war es zu diesig. Das „Land der offenen Fernen“ ließ noch auf sich warten! Trotzdem waren wir nicht unzufrieden; zumindest regnete es nicht mehr. Die Laune war super! Zum Schluss lud uns eine Eisdiele in Hilders zum Besuch ein. Lilo konnte alle davon überzeugen, dass unsere schlammigen Schuhe kein Hinderungsgrund waren für diese Einkehr. Apropos Schue: Es kam schlimmer!!!

 

Der abendliche Wetterbericht für den Mittwoch Trockenheit und sogar Sonne in Aussicht stellt, hat Lilo (unter Assistenz von Gerlinde – sie war erst kürzlich auf eigene Faust in der Rhön gewandert) für den Mittwoch die Tour zur Wasserkuppe vorgesehen. Und tatsächlich, schon am Morgen werden die Wolken vom Blau den Himmels durchbrochen. Das ist verheißungsvoll für den angekündigten spektakulären Panoramablick im „Land der offenen Fernen“! Aber diesen Blick müssen wir uns erst verdienen – es geht stetig bergauf – auf zunächst breiten, relativ trockenen Wegen. Dann wird der Weg schmaler und – was wohl? – matschig; die Hosenbeine sind bespritzt, die Schuhe langsam nicht mehr ganz dicht. Aber irgendwann sind wir oben: die Wasserkuppe mit 950 m Hessens höchster Berg – ein atemberaubender Weitblick! Nur sieben Kilometer sollen wir bis hierher zurückgelegt haben? Tja, aber eben auch 270 Höhenmeter! Nach kurzer Rast geht`s hinunter zum Pferdskopf (880 m hoch). Der folgende Abstieg zum herrlich gelegenen Guckaisee ist okay bis zu den letzten 90 Metern. Nie ist uns ein knapper Kilometer sooooo lang vorgekommen! Wie gut, dass ich über ein „drittes Bein“ verfüge! Ich hatte mich zu einem Wanderstock überreden lassen… und habe ihn zunehmend mehr geschätzt!

 

Für den Donnerstag ist die Poppenhauser Kunstmeile vorgesehen, wo sich Kunst und Natur begegnen. Es handelt sich hierbei um Skulpturen aus heimischen Holz zu vorab vereinbarten Themen: z. Bsp. Einsam und gemeinsam, zwischen Himmel und Erde, Nebelwelten. Die Objekte – rechts und links des Weges errichtet – sind wuchtig, oft viele Meter hoch und regen in ihrer Sinnbildlichkeit zur Interpretation ein. Unsere Phantasie wird stark gefordert. Auf natürlich wieder matschigen Wegen erreichen wir später die Enzianhütte auf dem Weihersberg. Eine weitere besondere Sehenswürdigkeit ist die Steinwand, die wir nach der Mittagspause erreichen. Es handelt sich um ein Naturdenkmal aus Vulkangestein. Diese ca. 28 m hohe Phonolithwand erstreckt sich über eine Länge von ca. 10 m und bietet imposante Gesteinsinformationen. Abends nach dem wieder üppigen Essen überrascht uns Gerlinde aus Anlass des Bergrestes mit neu erworbenen Fähigkeiten als Regisseurin. Sie lädt uns ein, in ihrem „Theaterstück“ als menschlicher Vorhang, hüpfende Hasen, röhrender Hirsch Liebespaar und Jäger zu agieren. Wir haben viel Spaß und gratulieren ihr zu diesen „Regie-Genie-Streich“.

 

Da Lilo für den Freitag den Moorrundweg durch das Rote Moor (rot wegen der roten Heide auf dem Grund des Sumpfgebietes – im Gegensatz zum Schwarzen Moor) vorgesehen hatte, entsprach das Wetter absolut der Atmosphäre in dieser Landschaft. Es war neblig, regnete immer wieder und ließ Moorgeister erahnen. Dieser geheimnisvollen Stimmung wurde der am Ende des Weges liegende Moorsee mehr als gerecht.

 

Am Samstag haben wir uns das malerische Städtchen Tann mit seinem Renaissance- Stadttor, dem berühmten Elf- Apostel- Haus aus dem 15. Jahrhundert und natürlich das Rhöner Musemsdorf angesehen. Nach der obligatorischen Wanderung – es regnete den ganzen Nachmittag nicht – sind wir im Café Fabula, einem wahrhaft urigen Lokal mit phantasievollen Marionetten an den Wänden, alten Spinnrädern und allerhand tollen Schnitzerreien zu Cappucino (Standardgetränk der Gruppe) und Kuchen eingekehrt.

 

Sonntag erstrahlte die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Der Tag war wie geschaffen – für unsere letzte große Tor: Deutschlands schönster Wanderweg 2010 – der Hochrhöner. Es war einfach traumhaft! Man konnte sich nicht satt sehen an dieser herrlichen abwechslungsreichen Landschaft mit ihren zahlreichen geschützten seltenen Pflanzen. Die Silberdistel hatten unsere Botaniker (alle Achtung) ja schon auf der Wasserkuppe entdeckt. Hier lernte nun auch ich z. Bsp. Arnika, Ackerwithwenblume und sogar wilde Orchideen kennen. Eine ganze Herde mit typischen Rhönschafen (weißer Körper, schwarzer Kopf) begrüßte uns an einer Wegbiegung und machte die Postkartenidylle komplett. Dank der auch an diesem Tag teilweise wieder sehr matschigen Wege war die Tour nicht gerade leicht. Es wurden immerhin auch wieder über 200 Höhenmeter überwunden. Aber diese einzigartige Kulturlandschaft, diese vielfältigen Eindrücke entschädigten für sämtliche Strapazen.

 

Anderntags galt es Abschied zu nehmen von der Familie Weber, unseren netten Wirtsleuten. Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei ihnen. Es ging zurück nach Hilden. Die meisten aus der Gruppe machten noch Station in Fulda. Ein einstündiger Stadtrundgang, der uns u. a. den barocken Dom und den historischen Stadtkern mit seinen schönen alten Fassaden näher brachte, bot sich an.

 

Wie bereits erwähnt, war es meine erste Wanderfreizeit mit dem SGV – die letzte war es bestimmt nicht. Besonderer, ganz herzlicher Dank gilt Lilo! Auch Gerlinde hat sehr zum Gelingen dieser wunderschöne Woche beigetragen. Dass die meisten von uns täglich praktisch ins bereitstehende „Taxi“ einsteigen konnten, ist auch nicht so selbstverständlich wie es scheinen mag. Deshalb: Dank den klaglosen Autofahrern!!! Sicher nicht nur ich war froh, ganz einfach immer Platz nehmen zu dürfen und sich fahren zu lassen.

Anita Jäcker    


Wupperberge 06.04.2007

 

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Wahner Heide, 23.08.2008

Die Wahner Heide liegt zwischen den Städten Köln, Rösrath, Lohmar und Troisdorf. Ihren Namen hat die Heide vom Ort „Wahn“. Wahn ist heute ein Teil des Kölner Stadtbezirks Porz. Zur Preußenzeit war die Heide auch unter der Bezeichnung „Schießplatz Wahn“ bekannt, sie wurde sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg als Truppenübungsplatz, Flugfeld und Kriegsgefangenenlager genutzt.

Die Besonderheit der Wahner Heide besteht in einem sehr kleinräumigen Wechsel aus sehr trockenen und sehr feuchten Biotopen. Nach der Eiszeit wurden hier Sande angeweht, die Dünen bildeten. Hier herrscht trotz ausreichender Niederschläge Wassermangel, weil das Wasser schnell versickert. Auf diesen Dünen findet man Trockenflure mit Trockenheit und Wärme liebenden Arten: Trockenrasen, Heideflächen, Kiefer- und Eichenwälder. In den Senken hingegen sammelt sich das Wasser und hier sind lebende Hochmoore, Moor- oder Auwälder erhalten. Wegen dieser Kleinteiligkeit der Lebensräume weist die Wahner Heide eine große Artenvielfalt auf. An die 700 Tier- und Pflanzenarten finden sich auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

 

Beschreibung: Das artenreichste Heide-, Moor- und Waldgebiet in NRW            

              

     

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