Josepph von Eichendorff (1841)
Wem
Gott will rechte Gunst erweisen,
Den
schickt er in die weite Welt;
Dem
will er seine Wunder weisen
In
Berg und Wald und Strom und Feld.
Die
Trägen, die zu Hause liegen,
Erquicket
nicht das Morgenrot,
Sie
wissen nur von Kinderwiegen,
Von
Sorgen, Last und Not um Brot.
Die
Bächlein von den Bergen springen,
Die
Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was
sollt ich nicht mit ihnen singen
Aus
voller Kehl und frischer Brust?
Den
lieben Gott laß ich nur walten;
Der
Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und
Erd und Himmel will erhalten,
Hat
auch mein Sach aufs best
bestellt!
Letzte Änderung: Juli 2011 Edith Moritz
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